Frühling

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Heute soll der bisher wärmste Tag des Jahres werden. Wurde auch mal Zeit. Die kalte Jahreszeit ist ein Übel, welches wir in unseren Breitengraden leider erleiden müssen. Aber ich werde wohl nie so richtig mit ihr warm werden.

Da lob ich mir den Frühling. Der dicke Mantel muss zwar noch als Begleiter herhalten, aber man pellt sich im Laufe des Tages immer weiter aus und lässt Luft und Sonne an die weiße Winterhaut. So muss das sein. Ich liebe die Sonne, Bräune und die dadurch entstandene innerliche Wärme. Und als Sportler? Man sieht sich wieder auf der Straße. Beim joggen, skaten oder generellen Fitnessport. Endlich ist es wieder so weit…

Oneplus One: Oxygen OS und mein erster Eindruck

Oneplus One mit Android 5.0

Nachdem im vergangenen Jahr die Kooperation zwischen CyanogenMod und Oneplus einige Ecken und Kanten bekam, kündigte das chinesische Startup an, für das Oneplus One und künftige Geräte ein eigenes Betriebssystem auf Basis von Android zu entwickeln. Das Resultat, nach rund 5 Monaten Zeit seit der Ankündigung, ist Oxygen OS, ein Android-ROM, was vieles besser machen soll. Dies ist nach einem etwas holprigen Start durch Versprechungen von Terminen und Verzögerungen in diesen am Karsamstag der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden und liegt jetzt in der Version 1.0.0 vor.

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Als ich die Nachricht am Samstagmorgen aus dem Blog von Oneplus empfing, stieg in mir Freude auf. Lust, an diesem Tag endlich Android 5.0 aka Lollipop zu installieren. Da ich manchmal aber zu euphorisch an solche Sachen rangehe, musste ich mich zügeln und wollte warten wie der allgemeine Netz-Tenor zu dem neuen ROM ist. Ich konnte es trotzdem nicht abwarten und befolgte gegen Abend dann akribisch die Anleitung, die nicht nur sehr leicht verständlich, sondern auch gut umsetzbar war. 5 Minuten später: Neustart und da war es – Android 5.

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Die Einrichtung ist bei Android wie gewohnt easy peasy. Sprache auswählen + Google-Konto anmelden + Titanium-Backup wieder herstellen = Smartphone wieder lauffähig.
Grundsätzlich kann ich sagen, es läuft sehr smooth und fluffig. Ob das jetzt die Kombination Software Hardware ist oder generell Android 5 kann ich nicht beurteilen, ist mir aber als Nutzer auch schnuppe. Hauptsache es fühlt sich einfach gut an und das macht es! Schnelle Reaktion, gute Übergänge, bisher keine Hackler oder Ruckler gesehen. Auch Android 5 mit stetiger Reaktion auf alles was man macht fühlt sich einfach gut umgesetzt an. Großes Lob an Google, so macht Android richtig Spaß.
Ebenfalls gut umgesetzt und als neues Feature angeprangert, finde ich die QuickSettings, die in der Statusbar nicht nur chic, sondern auch sehr intuitiv daherkommen. Das macht auf jedenfall Laune auf mehr.

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I love it

Aber und das muss gesagt werden, es ist eine erste Version. Hier muss sicher vieles stabil laufen, wenn es das Label Stable tragen soll, aber die zusätzlichen Funktionen außerhalb des AOSP-Androids halten sich im Rahmen. So gibt es das bekannte Double-Tab zum Aufwachen des Bildschirms und Gesten für Taschenlampe, Musik und Kamera. Nichts wildes, gab es schließlich auch in der CM11s. Ebenso gibt es eine kleine Liste mit Dingen, die nicht funktionieren und Oneplus bekannt sind. Anders als Menschen, die irgendeine Sau zum durch-das-Dorf-treiben suchen, sind das aus meiner Sicht aber alles Funktionen, die schnell behoben werden können und vor allem nicht sehr störend sind. So fehlt das gleichzeitige Löschen mehrerer Dateien im Dateimanager. Uhhhu, Leute, legt erstmal zum Löschen Dateien an, bis dahin ist vermutlich auch ein Update da. Funktionen wir LED-Kontrolle fehlen mir aber wirklich noch, wird hoffentlich alsbald folgen.

Funktionen hin oder her, viel eher aber haben sie jetzt einen Schritt gemacht, der aus meiner Sicht viel entscheidender ist. Sie haben sich von extern gelöst und entwickeln intern. Und damit steht einem schnellen OTA-Update, einer flotten Reaktion auf Nutzerwünschen und Community-Bug-Reports nichts mehr im Wege. Und DAS ist der größte Clou, den ich jetzt in Oxygen sehe. Und genau deshalb habe ich mich jetzt auch aus jahrelangem Folgen des CyanogenMods gelöst und setze meine Hoffnung nun in dieses kleine Startup, was wie viele andere jedes Fettnäpfchen mitnimmt, aber für mein Gefühl immer stärker wieder heraus geht und bemüht ist, es besser zu machen.

Ich liebe das Oneplus One. Ein treuer Begleiter mit Hammer-Akkulaufzeit und nun auch einem Betriebssystem was für mich zum täglichen Arbeiten vollkommen ausreicht, sicher hier und da noch eine Funktionen braucht, aber das wird sicher sehr schnell kommen.

Zudem hat Oneplus zum Oxygen OS eine Feedback-App veröffentlicht, wo direkt Bugs mit Screenshot beziehungsweise neue Feature-Anfragen getätigt werden können. Ist bisher von mir im Bereich Features gut frequentiert worden :).

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Lohnt sich also der Umstieg von CM11s auf Oxygen? Das muss jeder für sich selbst herausfinden. Man hat laut Anleitung die Möglichkeit, per Flashen zwischen den Betriebssystemen hin- und herzuwechseln, ohne dabei die Garantie zu verlieren. Ich finde es ist und bleibt die erste Version und bietet noch keinen Mehrwert gegenüber CyanogenMod, aber ich könnte wetten, dass dies schneller kommt als man denkt und dann liegt der Vorteil klar auf der Hand: Gerät und Betriebssystem aus einem Haus, statt ein Gerät aus der Liste zu haben!

Flattern im Bauch

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Wie gehts eigentlich Knirpsi? Wir denken ganz gut. Mama hat schon das innerliche Gefühl, dass er/sie abends zum Bett gehen gerne mal etwas aktiver wird und ihr ein flattern im Bauch beschert. Für Papa ist das noch unsichtbar, was vollkommen normal für die Schwangerschaftswoche ist. Ende April ist der nächste Termin mit Feststellung des Geschlechts. Trainingsbuddy oder Prinzessin, wo der erste Freund alles richtig zu machen hat? Stay tuned…

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

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Es sind nun zwei Wochen vergangen seit ich das erste Mal über den, in meinen Augen, radikalen Gewichtsverlust berichtete.
70,1kg. Für einen 178cm großen Kerl ein perfekter Wert und leider nicht mehr allzu oft zu finden. Leiden wir doch alle inzwischen an Übergewicht und chronischem Bewegungsmangel. Ich aber möchte nicht Übergewicht, sondern Wohlfühlgewicht und das liegt bei mir über der 80kg-Grenze. Freilich mit ordentlich Muskelmasse. Gewichtsabnahme, radikal und ungewollt, ich bin aber auf dem Weg es wieder zurückzugewinnen.

Stand heute: 75,6kg. Rein Körper, ohne Klamotten. Der Weg ist das Ziel. Ich möchte dokumentieren!
Seit zwei Wochen strenges hartes Workout bestehend aus Grundübungen im 2er-Split zweimal die Woche. Optimal Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag. Ab und an gönnte ich mir noch ein Killer-Armworkout am Samstagabend, Strandfigur und so.
Ansonsten viel essen. Zum Frühstück Müsli oder Haferflocken und Brötchen mit Mett, mittags die gute Küche vom Vorabend (Alternativ Döner oder belegtes Baguette), Pre-Workout nochmal Brötchen mit Hackepeter und Käse überbacken und abends nach dem Training die gute Küche zusammen mit einem Protein-Shake.
Zudem durchweg Cashew-Nüsse und vor dem Bettgehen noch eine 250g Packung Magerquark. Gespickt mit Nüssen, Obst oder roh (ich steh richtig drauf, genauso wie Eigelb zu verzehren), ergibt das Power bis zum nächsten Morgen.

Mich interessieren reingeschaufelte oder verbrauchte Kalorien nicht. War noch nie so und wird es auch nie. Zu wenig Zeit um Dinge abzuwiegen, einzupflegen und sich doch eh nie die Auswertung anzuschauen. Hundert Apps und Dienste schon getestet, aber nichts hat mich wirklich überzeugt, damit anzufangen. Ich ess nach Gefühl, wie ich auch trainiere. Ich denke ich hab im vergangenen Jahr versucht meinen Körper in eine Ordnung, einen Plan zu stecken. Zwar in meinen eigenen, aber ich glaube der wirkliche Zuwachs kam aus der Lust und Motivation heraus etwas zu machen und nicht weil ich es noch machen muss. Das muss ich mir einfach wieder vor Augen führen und ich steh freilich vor großen Hürden zwecks Zeitmanagement in diesem Jahr.

Auf jeden Fall Stand heute: 75,6kg, worauf ich wieder ein bisschen stolz sein kann. Der Weg ist das Ziel. Mein Vorhaben dieses Jahr: 80kg! Das sollte wohl drin sein und ich hoffe es geht so weiter. Aus zeitlichen Gründen ändere ich jetzt die Übungen von komplett Grundübungen zu einigen Isos auf Basis von Grundübungen. Definition für den Sommer muss langsam her. In diesem Sinne – Sport frei…

Ungewollter Gewichtsverlust

Kurzhanteln

Stand heute! Ich wiege 70,1 kg. Für einen 1,78 cm grossen Mann sicherlich ein optimal gesunder Wert, für mich fitnessbegeisterten Sportler aber viel zu wenig. Im Vergleich: im November 2013 wog ich 85,6 kg. Das ist ein Gewichtsverlust von 15,5 kg innerhalb von anderthalb Jahren. Sicherlich nicht zu 100%, aber das meiste davon war wohl doch reinste Muskelmasse, die da verschwand.

Dazu muss man fairerweise erwähnen, dass ich die letzten beiden Wochen sehr krank war und am 01.03.2015 noch 73,3 kg gewogen habe. Gewichtsverlust von 3 kg während einer Erkältung ist bei mir nichts ungewöhnliches. Die sind schnell wieder rauftrainiert. Was mich ärgert ist der Gesamtgewichtsverlust seit November 2013.

Über die Gründe kann man jetzt spekulieren. Freundin und Mutter meines Kindes gefunden (praktisch automatisch weniger Elan an seinem Körper zu schmieden, wenn man nicht mehr auf der Suche ist?), radikale Ernährungs- und Trainingsplanumstellungen oder einfach mehr Stress im Beruf und Alltag? All dies könnten Faktoren sein, die sicherlich in ihrer Kombination der Grund für diesen unerwünschten Gewichtsverlust darstellen. Problem: ich hab fast garnichts dokumentiert, wodurch ich nichts vernünftig nachvollziehen kann, wenig Bilder gemacht und auch sonst wenig Informationen darüber, was sich wirklich geändert hatte -.-. Ein Fehler!

Die Vergangenheit kann ich nicht mehr ändern, die Zukunft dagegen schon! Daher wird ab jetzt täglich dokumentiert und von Zeit zu Zeit sicher auch etwas hier im Blog landen.

Wir haben es den 19.03.2015 – aktuelles Gewicht: 70,1 kg.

Fitness ist (m)ein Lifestyle

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Ein Thema, welches hier bisher noch gar nicht angesprochen wurde, ist meine große Leidenschaft für den Sport. Triathlon, Volleyball, Fußball, alles Sportarten, die ich jahrelang betrieben habe, teilweise sogar in Vereinen und doch hat mich in den vergangenen Jahren nur einer überzeugt: der Fitness- und Kraftsport.

Seit 2011 bin ich dabei und kann inzwischen doch behaupten, dass ich einiges an Wissen und Erfahrung habe. Bekanntlich lernt man aber auch hier nie aus und so weiß ich zwar, was bei mir gut wirkt und was nicht so, teste aber immer wieder gerne neue Systeme in Kombination mit dem bewährtem.

Aktueller Trainingsort: zu Hause
Aktuelles Equipment: LH, KH, Flachbank, Klimmzugstange, Fitnessmatte

Es gibt diverse Tools, Apps und Dienste, mit denen sich das Gewicht der Geräte und Hanteln bzw. das eigene Körpergewicht gut messen und analysieren lassen und auch Dienste für das eigene Essverhalten gibt es wie Sand am Meer. Und doch hab ich die eierlegende Wollmilchsau noch nicht gefunden. Für den Trainingsfortschritt bezüglich Trainingsplan, Log, Gewichte nutze ich die App Jefit, verfügbar für Android, iOS und Web. Super nützlich, leider keinerlei Anbindung an den eigenen Ernährungsplan. Diesen führe ich derzeit noch mit Evernote als tagtägliche Notiz.

Aber darum soll es in diesem Beitrag noch garnicht gehen. Denn ich habe vor, hier auch von Zeit zu Zeit Ziele, Motivationstipps, Gründe für Trainingsumstellungen und und und mit einfließen zu lassen. Warum? Weil es ganz einfach einen verdammt großen Teil meines Lebens ausmacht und dokumentiert gehört, denn nichts ist toller als nach Jahren nochmal von Erfolgen, Rückschlägen und deren Konsequenzen zu lesen. Und ich habe leider bisher viel zu wenig dokumentiert…

Kino: Honig im Kopf

Honig im Kopf

Lange ist es her, dass wir das letzte Mal im Kino waren. Nun war es wieder soweit und der neue Til Schweiger Film Honig im Kopf klang interessant und musste beschaut werden.

Ohne groß zu spoilern, geht es um die Krankheit Alzheimer. Tilda, gespielt von Emma Schweiger, bekommt mit, wie ihr Opa Amandus (Dieter Hallervorden) zusehends an Alzheimer erkrankt. Während das Leben von Tildas Eltern und Amandus Sohn Niko (Til Schweiger) im Chaos versinkt und die Zeichen für Amandus auf Altersheim stehen, möchte Tilda auch noch ein Wort für die Zukunft ihres Opas mitreden und macht mit ihm noch eine ereignisreiche Reise in die Stadt der Liebe.

Man mag von Til Schweigers schauspielerischer Leistung halten was man möchte, aber als Produzent hat er wieder ein Meisterwerk deutscher Filmkunst abgeliefert. Es ist kein Blockbuster und kein Hollywood, dafür mehr denn je die Realität und das ist auch der Punkt, weswegen ich so begeistert von seinen Werken bin. Aber, und das muss erwähnt werden, es ist ein sehr trauriger Film und sollte entweder mit starken Nerven oder mit einer Packung Taschentücher geschaut werden.
Tipp? Auf jedenfall. Es lohnt sich! Allein für die schauspielerische Leistung von Hallervorden und Emma Schweiger .

Schnee

 

Schnee

Da ist er. Pünktlich zum Ende des Januars erwartet Berlin mal eine weiße Schicht. Wenn ich mir die Temperaturen aber so anschaue, dann wird das ein kurzweiliges Vergnügen. Plus Grade sind nicht unbedingt des Schnees Freunde. Schade. Trotzdem, in einem Jahr kann man da schon mit dem Schlitten einen schönen Spaziergang in den nahegelegenen Treptower Park machen. Zumindestens Knirpsi auf dem Arm von Mama. Aber, dafür bräuchte man erstmal einen Schlitten…